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DiSG® vs. persolog, INSIGHTS MDI & Co.: 6 Assessments im Vergleich

Sechs Verhaltensprofile im direkten Vergleich: Einsatzzweck, Modell, Forschungslage und Ergebnisprofil.

Kurz gesagt:Von außen sehen die sechs gleich aus. Drei Fragen zeigen die Unterschiede.
Veröffentlicht am 30. Juli 2026 Aktualisiert am 11. September 2026 18 Min. Lesezeit

Verhaltensprofile gehören zu den nützlichsten Werkzeugen der Personalentwicklung, weil Menschen damit einander schneller verstehen und reibungsärmer zusammenarbeiten. Wer eines für sein Unternehmen auswählt, muss die Empfehlung vor der Geschäftsführung vertreten, vor dem Betriebsrat und in zwei Jahren auch vor sich selbst.

Dieser Vergleich liefert dafür die Grundlage. Für sechs verbreitete Verfahren zeigt er drei Dinge: wofür jedes gebaut ist, was Teilnehmende in die Hand bekommen und wie gut die Messung belegt ist.

Von außen sehen die sechs Angebote gleich aus: Wissenschaftlich fundiert, praxisbewährt und millionenfach eingesetzt steht auf jeder Website. Dabei liegen große Unterschiede in der Qualität zwischen ihnen. Ältere Modelle mit Auswertung von Hand stehen neben wissenschaftlich validierten Verfahren.

Sichtbar werden die Unterschiede erst mit drei Fragen, die kaum ein Prospekt beantwortet: Wer hat das geprüft? Was kam dabei heraus? Wo lässt sich das nachlesen?

Diese Seite stammt von disgprofil.eu, Ihrem Everything DiSG® Partner im DACH-Raum. Wir vertreiben also eines der sechs Verfahren. Deshalb trägt jede Einstufung ihre Quelle. Widerspricht eine unabhängige Bewertung unserem Produkt, steht sie im Text.

Kapitel 1 von 10Maßstab

Woran erkennen Sie überhaupt ein gutes Profil?

An zwei Fragen: Stimmt die Messung, und arbeitet das Ergebnis weiter, wenn der Workshop vorbei ist? Alle sechs Kriterien dieses Vergleichs sind Varianten dieser beiden Fragen.

Warum das die richtigen Fragen sind, zeigt ein Befund aus der Forschung zur Selbstwahrnehmung: Die Organisationspsychologin Tasha Eurich kam in einem mehrjährigen Forschungsprogramm zu dem Ergebnis, dass sich rund 95 Prozent der Menschen für selbstreflektiert halten, während es gemessen nur etwa 10 bis 15 Prozent sind. Die eigene Wirkung auf andere ist von innen kaum sichtbar. Ein Profil ist der Versuch, genau diese Lücke zu schließen: mit einem Spiegel von außen und einer Sprache, in der sich das Gespiegelte besprechen lässt.

Daraus folgen die beiden Maßstäbe für alles Weitere. Erstens die Messung: Erkennt sich jemand in seiner Stilbeschreibung nicht wieder, verliert das ganze Vorhaben an Glaubwürdigkeit, und jedes Gespräch danach wird schwerer. Zweitens die Weiterarbeit: Wird das Profil nur einmal gezeigt, bleibt es bei einem netten Nachmittag. An diesen beiden Maßstäben misst dieser Vergleich die sechs Verfahren.

Kapitel 2 von 10Transparenz

Was bringt Ihnen dieser Vergleich, und woher stammt jedes Urteil?

Sechs Assessments, sechs Kriterien, jede Einstufung mit ihrer Quelle. Die Unterschiede werden erst sichtbar, wenn seriöse Quellen nebeneinander liegen.

Die Datenbasis: Für Everything DiSG®, CliftonStrengths®, MBTI® und Insights Discovery® stammen die Kennwerte aus der Vergleichsanalyse von Wiley Workplace Intelligence (2022), also vom Hersteller unseres Produkts. persolog® wurde auf Basis der unabhängigen TBS-TK-Rezension von König & Marcus (2013) und des persolog-Forschungsberichts (2019) ergänzt, INSIGHTS MDI® auf Basis der Herstellerdokumentation (2023) sowie der unabhängigen Bewertungen von Jäger (2004) und der RWTH-Stellungnahme im Auftrag des BDP.

Transparenzhinweis

Angaben der Hersteller sind als solche markiert. Unabhängige Bewertungen nennen ihre Fundstelle, und die Quellen sind verlinkt, damit Sie selbst nachlesen können. Zur Schreibweise: DiSG® ist die Marke im deutschen Sprachraum, DiSC® die Schreibweise im Original. Gemeint ist dasselbe Modell.

6 Assessments im Vergleich DiSG® · persolog® · INSIGHTS MDI® · CliftonStrengths® · MBTI® · Insights Discovery®
6 Vergleichskriterien Zweck · Komplexität · Modell · Testverfahren · Forschung · Profil
≥ ,70 wissenschaftlicher Schwellenwert anerkannte Reliabilitäts-Untergrenze

Eine Einstufung ohne Quelle lässt sich nicht prüfen. Deshalb steht hinter jeder Zahl in diesem Text, wer sie erhoben hat: der Hersteller oder eine unabhängige Stelle. Genau danach werden Sie im Auswahlprozess gefragt werden, spätestens vom Betriebsrat.

Kapitel 3 von 10Überblick

DiSG®-Vergleich im Schnellüberblick: Wie schneiden die sechs ab?

Die Tabelle verdichtet den gesamten Vergleich auf einen Blick. Einstufungen wie „Stark“ oder „Gemischt“ geben die Bewertung der jeweils genannten Quelle wieder, nicht eine eigene Messung.

Dimension Everything DiSG® persolog® INSIGHTS MDI® MBTI® CliftonStrengths® Insights Discovery®
Einsatzzweck Zusammenarbeit & Personalentwicklung am Arbeitsplatz Personalentwicklung & Kulturaufbau Coaching & Persönlichkeitsentwicklung Selbsterkenntnis Selbsterkenntnis Beziehungs- & Kulturaufbau
Komplexität ●○○ Gering ●○○ Gering ●○○ Gering ●●● Mittel bis Hoch ●○○ Gering ●○○ Gering
Modell Kreismodell mit 4 Quadranten · 12 Stile 4 Stile · 20 Verhaltenstendenzen (Geier/Marston) 4 Farben · Jung + Marston + Spranger · 60 Typen 4 Dichotomien · 16 Typen (Jung) 34 Stärken in 4 Domänen 4 Farbenergien · 8 Typen
Testverfahren Adaptiv (einziges im Feld), Likert Forced-Choice (ipsativ) Wortlisten-Verfahren Forced-Choice Paarvergleiche 100 Wortpaare
Forschungslage Stark ✓ · Retest ,86 Gemischt ⚠ · Retest ipsativ ,74–,84 Kritisch bewertet ✗ · Konsistenz ,83–,91* Stark, kritisiert ⚠ · Retest ,81 Gemischt ⚠ · intern ,66 Gut, fraglich ⚠ · Retest ,81
Ergebnisprofil Entwicklungsorientiert: Strategien je Gegenüber-Stil Selbstauswertbar, zweiteilig (öffentlich/privat) Informationsorientiert · Verhalten + Motivatoren + EQ Informationsorientiert: Typen & Situationen Informationsorientiert: Stärken & Tipps Informationsorientiert: 38 Seiten
* INSIGHTS MDI®: interne Konsistenz laut Hersteller, methodisch nicht direkt mit Retest-Werten vergleichbar (siehe Forschungslage). Quellen: Wiley Workplace Intelligence 2022; König & Marcus 2013; persolog GmbH 2019; INSIGHTS MDI GmbH 2023; Jäger 2004; RWTH/BDP-Stellungnahme.

Was die Tabelle zeigt, sind Unterschiede. Was sie nicht zeigt: welcher davon Sie betrifft. Das hängt an einer Frage, die in Auswahlprozessen fast immer zu spät gestellt wird: wofür das Werkzeug eigentlich gebaut ist.

Kapitel 4 von 10Werkzeuge

Was kann jedes der sechs Werkzeuge?

Drei Ziele teilen das Feld: Beziehungs- und Kulturaufbau, Personalentwicklung, Selbsterkenntnis. Diese Unterscheidung klingt akademisch, bis der erste Workshop läuft. Wer ein Selbsterkenntnis-Tool für Teamentwicklung kauft (oder umgekehrt), zahlt für das falsche Werkzeug.

Sechs Steckbriefe, je Werkzeug einer: wofür es gebaut ist, worauf es theoretisch steht und was Teilnehmende verstehen müssen, um damit zu arbeiten.

Zusammenarbeit & Personalentwicklung

Everything DiSG®

Gebaut für die Arbeit im Team und die Entwicklung von Menschen. Das Profil gibt jedem eine persönliche Beschreibung und Strategien, die sich gleich anwenden lassen. So entsteht eine gemeinsame Sprache, in der man über Unterschiede reden kann. Das Modell ist ein Kreis mit vier Quadranten und zwölf Stilen (Interpersonal Circumplex), nach Marston, von Wiley weiterentwickelt. Die vier Quadranten versteht man in wenigen Minuten.

  • D · Dominant: direkt, bestimmt
  • i · Initiativ: aufgeschlossen, ausdrucksstark
  • S · Stetig: geduldig, entgegenkommend
  • G · Gewissenhaft: analytisch, präzise
Personalentwicklung & Kulturaufbau

persolog®

Vorwiegend auf Personalentwicklung ausgerichtet; ergänzend im Einstellungsprozess als Reflexionshilfe nutzbar. König & Marcus (2013) empfehlen den Einsatz für Auswahlzwecke wegen fehlender Evidenz nicht. Basiert auf Marston (1928), entwickelt 1970–94 von John Geier & Dorothy Downey: Verhalten als Funktion von Person und Umfeld, kein Typmodell. Selbstständig ausfüllbar, auswertbar und interpretierbar, rund zwölf Minuten Durchführungszeit.

Coaching & Persönlichkeitsentwicklung

INSIGHTS MDI®

Ausgerichtet auf Coaching, Führungskräfteentwicklung und Zusammenarbeit. Verbindet Verhaltenspräferenzen (4 Farben), 12 Motivatoren nach Spranger und ein EQ-Tool, theoretisch verknüpft über Jung, Marston und Spranger: ein ausführlicher Zugang, der Motiv- und Wertebenen einbezieht. Das Gesamtmodell mit 60 Typen und 500+ Profilen ist entsprechend komplex; im Workshop erhalten Teilnehmende ihr Farbprofil, die Auswertung der tieferen Ebenen braucht geschulte Begleitung.

Selbsterkenntnis

CliftonStrengths®

Optimiert für Selbsterkenntnis: zu verstehen, worin man besonders gut ist und wie sich diese Stärken im Berufsleben ausschöpfen lassen. 34 Stärken in vier Domänen aus der Don-Clifton-Forschung. Nutzende lernen zehn der 34 Stärken statt des gesamten Modells, intuitiv und selbsterklärend formuliert.

Selbsterkenntnis

MBTI®

Optimiert für Selbsterkenntnis über einen von 16 Typen, hergeleitet aus Carl Jung und vier Dichotomien. Acht Buchstaben, 16 Typen, Type Dynamics: Das Rahmenwerk ist komplex, was Gespräche nach der Schulungssitzung erschweren kann.

Beziehungs- & Kulturaufbau

Insights Discovery®

Optimiert für Beziehungs- und Kulturaufbau über eine gemeinsame Sprache aus vier Farbenergien. Jung'sche Präferenzen, acht Typen im Type Wheel. Die Farbenergien sind einfach zu erfassen, und das Profil verweist wenig auf das Modell selbst; praxisnahe Interpretation steht im Vordergrund.

Wie der Fragebogen von Everything DiSG® aufgebaut ist und was im Bericht daraus wird, können Sie sich Schritt für Schritt ansehen: auf der Seite Everything DiSG® Workplace, mit dem Rundgang durch ein echtes Musterprofil.

Zwischenfazit

Zwei der sechs zielen auf Selbsterkenntnis, vier auf Zusammenarbeit und Entwicklung. Und schon hier zeigt sich ein erster Unterschied in der Qualität: Manche Profile erklären sich selbst, andere brauchen eine Deutung. Wer Führung, Vertrieb und Konflikte mit einem Modell abdecken will, prüft außerdem, welcher Anbieter eigene Profile je Anwendung führt. Damit ist die Vorauswahl getroffen, und die eigentliche Frage rückt nach vorn: Was kommt beim Teilnehmenden an?

Kapitel 5 von 10Bericht

Ergebnisbericht & Profil: Was bekommen Teilnehmende in die Hand?

Jedes Assessment liefert personalisierte Ergebnisse in einem Profil, doch der Fokus unterscheidet sich erheblich: Die meisten Profile informieren, Everything DiSG® ist als einziges konsequent auf Entwicklung ausgelegt. Der Unterschied wird konkret, sobald der Bericht auf dem Tisch liegt. Ein informierendes Profil beantwortet die Frage „Wie bin ich?“. Der Everything-DiSG®-Bericht beantwortet zusätzlich die Frage, die am Arbeitsplatz zählt: Wie arbeite ich mit den anderen besser zusammen? Die Tipps sind auf Ihren Stil bezogen und nach Situation gegliedert:

  • täglicher Umgang
  • Problemlösen
  • Konflikt

Am Ende stehen drei priorisierte Strategien für die eigene Weiterentwicklung.

An einer Stelle lässt sich der Unterschied greifen: Insights Discovery® liefert 38 Seiten, größtenteils in Stichpunktlisten und in der dritten Person. Everything DiSG® verdichtet am Ende auf drei Strategien, in der zweiten Person, für die Zusammenarbeit mit konkret benannten Stilen. Beides ist ein Profil. Nur eines davon liegt beim nächsten Konflikt griffbereit.

Wie schnell lässt sich damit im Team arbeiten?

Das entscheidet im Alltag mehr als der Umfang des Berichts. Everything DiSG® ist geprüft und trotzdem in kurzer Zeit erklärt: zwei Achsen, vier Stile, ein Punkt. Diese Einfachheit ist kein Verzicht auf Tiefe, sondern der Grund, warum ein Team noch am selben Tag damit arbeitet. Es bekommt eine gemeinsame Sprache für Unterschiede, und die hält auch Monate später noch.

Dazu gehört ein zweiter Unterschied, der selten im Prospekt steht: die Frage, ob ein Bericht teilbar ist. Ein Profil entfaltet seinen Wert im Team erst, wenn zwei Menschen ihre Berichte nebeneinanderlegen können, ohne dass sich jemand bloßgestellt fühlt. Dafür muss die Sprache des Berichts in Arbeitsplatzbegriffen bleiben und ohne Urteil auskommen. Ein Satz wie „Du überfährst mich“ ist ein Vorwurf; „Ich bin eher ruhig, du bist eher tatkräftig, so steht es in unseren Profilen“ ist eine Beobachtung. Über die zweite Form lässt sich reden. Tief persönliche, introspektive Auswertungen teilen Menschen dagegen ungern. Für Teamformate ist das eine strukturelle Grenze.

Darin liegt der eigentliche Unterschied in der Anwendung: Das Modell ist einfach genug, dass ein Team es benutzt, und genau genug, dass jede Person sich darin wiedererkennt. Wer es mitten in der Situation versteht, wendet es auch an, im nächsten Meeting und im nächsten Konflikt. Auch im Coaching und in Entwicklungsgesprächen zahlt sich das aus: Der Bericht liefert konkrete Ansatzpunkte, statt erst gedeutet werden zu müssen.

Fünf Berichte informieren, einer führt zur Handlung

Entwicklungsorientiert

Everything DiSG®

Das einzige Profil im Vergleich, das auf Entwicklung zielt. Es beschreibt nicht nur, es zeigt, was Sie als Nächstes tun können:

  • Konkrete Strategien für die Zusammenarbeit mit jedem anderen Stil, direkt im Profil, nicht erst im Seminar
  • Adaptive Messung: genauere, persönlichere Aussagen statt Typen-Schablone
  • Narrativer Klartext: eine gemeinsame Sprache fürs ganze Team
  • Deutschsprachige Profile, international konsistent in über 20 Sprachen
  • Beta-getestet mit Tausenden Schulungsteilnehmenden vor Markteinführung
Selbstauswertbar

persolog®

Selbst ausfüllbar, auswertbar und interpretierbar. Zweiteiliges Profil: Teil 1 erfasst das „öffentliche Selbstkonzept“ (am ehesten zutreffend), Teil 2 das „private Selbstkonzept“ (am wenigsten zutreffend), 20 Verhaltenstendenzen; Print (Rubbelkarte) und Online verfügbar, in der Praxis häufig als Papierprofil im Einsatz. Das Verfahren folgt dem klassischen Forced-Choice-Ansatz früherer Modellgenerationen. Hinweis: Die Unterscheidung öffentlich/privat weist nach König & Marcus (2013) eine Skalenkorrelation von r = ,90 auf, was ihre Trennschärfe in Frage stellt.

Informationsorientiert

INSIGHTS MDI®

Ausführliches Profil mit Verhaltenspräferenzen (4 Farben), optionaler Motivatoren-Auswertung (12 Antriebe nach Spranger) und EQ-Profil. Online-Auswertung, PDF-Report, Gesprächsleitfaden für Feedback-Gespräche. Fokus auf Selbstreflexion und interpersonelle Wirkung.

Informationsorientiert

CliftonStrengths®

Hebt die 10 wichtigsten Stärken hervor, erklärt Einzigartigkeit und zeigt Nutzungsmöglichkeiten auf. Weist auf blinde Flecken hin, bietet Anwendungstipps.

Informationsorientiert

MBTI®

Verschiedene Profile für unterschiedliche Zwecke. Interpretative Berichte beschreiben Reaktionen auf Situationen (Kommunikation, Konflikt, Veränderung) mit kurzen Verbesserungstipps.

Informationsorientiert

Insights Discovery®

Umfangreich (38 Seiten): Entscheidungsstil, blinde Flecken, Führungsstil, Vertriebsansatz, Zeitmanagement, Kreativität, größtenteils in Stichpunktlisten, in der dritten Person.

  1. 1Ihr StilPunkt im Kreis, Prioritäten, was antreibt und was Kraft kostet
  2. 2Die anderen StileWas sie brauchen und wo es mit Ihrem Stil reibt
  3. 3StrategienFür den täglichen Umgang, fürs Problemlösen, für Konflikte
  4. 4Drei nächste SchrittePriorisiert, in der zweiten Person, für Ihre Zusammenarbeit
Ein Profil, das auf Entwicklung zielt, führt vom eigenen Stil zu Strategien für die Zusammenarbeit und endet bei den drei wichtigsten nächsten Schritten.
Was das für Sie bedeutet

Hier entscheiden Sie über den Transfer, nicht über die Optik. Ein informierendes Profil braucht jemanden, der daraus Handlung macht. Ein entwicklungsorientiertes Profil trägt diesen Schritt schon in sich: Die Strategien stehen personalisiert im Bericht, in der zweiten Person und nach Situationen geordnet. Deshalb braucht es keinen langen Vorlauf, bis ein Team damit übt und etwas ausprobiert.

Bleibt die Frage, wie viel Vertrauen ein solcher Bericht verdient. Das entscheidet sich am Fragebogen dahinter, nicht am Layout.

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Kapitel 6 von 10Fragebogen

Wie kommen diese Ergebnisse überhaupt zustande?

Über drei verschiedene Antwortformate, und das Format entscheidet mit, wie belastbar die Zahlen im nächsten Kapitel sind. Drei Begriffe genügen, um jeden Anbieterprospekt zu lesen.

Normativ

trifft nicht zu trifft zu

Jede Aussage wird einzeln bewertet. Weil ein gemeinsamer Maßstab existiert, lassen sich Personen und Zeitpunkte vergleichen.

So misst: Everything DiSG®

Ipsativ (Zwangswahl)

am meisten am wenigsten

Aus jedem Block wird gewählt, was am ehesten und was am wenigsten zutrifft. Das Ergebnis vergleicht nur innerhalb einer Person, nicht zwischen Menschen.

So messen: persolog®, INSIGHTS MDI®, CliftonStrengths®, MBTI®, Insights Discovery®

Adaptiv

Zwischen- auswertung nächste Frage, gezielt gewählt

Nach jeder Antwort rechnet der Fragebogen nach und wählt die nächste Frage so, dass sie am meisten zur Klärung beiträgt. Wo das Bild eindeutig ist, spart er Fragen; wo es unscharf bleibt, fragt er gezielt nach. Das Ergebnis wird genauer, ohne dass es länger dauert.

So misst: Everything DiSG®, als einziges im Vergleich

Für reine Selbstreflexion reicht ein ipsatives Ergebnis. Zwei Dinge kann es aber nicht: Personen vergleichen und Studien übertragen. Untersuchungen, die mit einem normativen Format erhoben wurden, gelten nämlich nicht automatisch für ein ipsatives Verfahren. Genau an diesem Punkt setzt die unabhängige TBS-TK-Rezension bei persolog® an (König & Marcus 2013), nachzulesen im nächsten Kapitel.

Der Unterschied zeigt sich bei den Menschen, die schwer einzuordnen sind

Everything DiSG® ist das einzige Assessment in diesem Vergleich mit einem adaptiven Fragebogen. Was das praktisch heißt, zeigt der Moment, in dem eine Person schwer einzuordnen ist: weil zwei Stile bei ihr ähnlich stark ausgeprägt sind oder ihre Antworten kein klares Muster ergeben.

Ein statischer Fragebogen liefert in dieser Lage trotzdem ein Ergebnis. Das Profil wirkt dann beliebig, und der Teilnehmende merkt es zuerst. Der adaptive Fragebogen merkt es selbst: Er erkennt das unscharfe Bild während der Bearbeitung und fragt genau dort nach, wie ein guter Interviewer, der nachhakt, statt sein Skript abzuarbeiten.

Betroffen ist rund ein Viertel der Teilnehmenden; sie erhalten fünf bis zehn Zusatzfragen. Bei genau dieser Gruppe steigt die Reliabilität der betroffenen Skalen von median ,62 auf ,77 — eine Herstellerangabe, wie alle Kennwerte in diesem Abschnitt (Everything DiSC® Research Report for Adaptive Testing Assessment, Wiley, 2026).

Die anderen Formate können das nicht. Forced-Choice-Verfahren (persolog®, MBTI®) erzwingen relative Entscheidungen zwischen Aussagen und liefern ipsative Werte, also „eher D als S“, aber keine absolute Ausprägung. Statische Wortlisten vermessen jede Person mit denselben Items, unabhängig davon, wie klar ihr Profil ist.

Was Sie davon im Bericht merken

Sie merken den Unterschied im Bericht selbst: an Formulierungen, die auf die Person zutreffen statt auf ihre Kategorie. Das hilft vor allem den Teilnehmenden, die sich sonst in ihrem Profil nicht wiederfinden und im Debrief blockieren.

  • Präzisere Profile: Zusatzfragen bei uneindeutigen Mustern erhöhen die Messgenauigkeit genau für die Person, die sonst ein „unscharfes“ Profil bekäme.
  • Individuellere Aussagen: Punkt-Position im Kreismodell mit Ausprägungsstärke statt Typen-Schablone.
  • Belegbare Stabilität: Retest-Reliabilität ,86, laut Wiley-Vergleichsanalyse der höchste dokumentierte Wert der sechs Instrumente.
  • Keine ipsativen Zwänge: Likert-Skalen statt erzwungener Entweder-oder-Wahl. Die methodische Kritik, die persolog® und MBTI® begleitet, greift hier nicht.
Was das für Sie bedeutet

Das Antwortformat klingt nach Methodiker-Thema. Tatsächlich ist es der Grund, warum manche Zahlen später nicht vergleichbar sind. Stellen Sie jedem Anbieter zwei Fragen: In welchem Format arbeitet Ihr Fragebogen? Und in welchem Format wurden Ihre Validierungsstudien erhoben? Gehen die beiden Antworten auseinander, lohnt ein genauerer Blick.

Kapitel 7 von 10Forschungslage

Wie belastbar ist die Forschungslage der sechs Tools?

Unterschiedlich gut. Für zwei der sechs Verfahren liegen unabhängige Testbeurteilungen vor, also Rezensionen oder Gutachten zum Verfahren als Ganzem; für die übrigen stammen die Kennwerte aus Herstellerberichten und einzelnen Studien. Maßstab sind Reliabilität und Validität, der anerkannte Schwellenwert liegt bei ≥ ,70. Jede Bewertung ist per Aufklapper („Validität im Detail“) bis zur Originalquelle nachvollziehbar. Wie Wiley die Werte für Everything DiSG® erhebt, erklärt der Beitrag Die Wissenschaft hinter Everything DiSG®.

Drei Begriffe trennen die Zahlen: Die Retest-Reliabilität zeigt, ob dieselbe Person nach einiger Zeit dasselbe Ergebnis bekommt. Die interne Konsistenz zeigt, ob die Fragen einer Skala zum selben Zeitpunkt in dieselbe Richtung zeigen. Die Validität fragt, ob ein Verfahren überhaupt misst, was es zu messen behauptet.

Ein Hinweis, bevor Sie die Zahlen lesen, und er geht zulasten unserer eigenen Kennzahl. Die Retest-Werte in diesem Kapitel wurden über sehr unterschiedliche Zeiträume erhoben: zwei Wochen bei Everything DiSG®, acht bis zwölf Wochen bei CliftonStrengths®, drei Monate bis fünf Jahre bei Insights Discovery®, meta-analytisch bei MBTI®. Je kürzer der Abstand, desto höher fällt ein Retest-Wert in der Regel aus. Die ,86 sind deshalb ein Wert unter angegebenen Bedingungen, kein Ranglistenplatz. Belastbar wird die Aussage erst zusammen mit den Blindbewertungen und den Korrelationen zu Fremdinstrumenten, die in den Aufklappern stehen.

Everything DiSG®2 Wochen

,86

MBTI®meta-analytisch

,81

Insights Discovery®3 Monate bis 5 Jahre

,81

persolog®4 Wochen, ipsatives Produkt

,74–,84

CliftonStrengths®8 bis 12 Wochen

,70

INSIGHTS MDI®kein veröffentlichter Retest-Wert

Der Hersteller nennt nur die interne Konsistenz, ,83 bis ,91. Sie misst etwas anderes.

Retest-Werte im Vergleich, jeweils mit dem Zeitraum, über den sie erhoben wurden. Die gestrichelte Linie markiert den Schwellenwert ,70. Ohne die Zeitangabe ist ein Retest-Wert nicht einzuordnen.

Everything DiSG®: Stark ✓

Retest-Reliabilität (2 Wochen),86
Interne Reliabilität (Mittel),87
✓ Starke Belege für Skalenreliabilität und -validität. 88 % Übereinstimmung in Blindbewertungen; rund 90 % bewerten die Profil-Passung als gut oder ausgezeichnet (Wiley-Manual).
Validität im Detail

Die acht Everything DiSG®-Skalen weisen eine mediane 2-Wochen-Retest-Reliabilität von ,86 auf. Belege für die Validität liefern Korrelationen mit etablierten Persönlichkeitsinstrumenten (z. B. NEO-PI-3, 16PF): Die D-Skala korreliert mit ,63 mit der Dominance-Skala des 16PF und mit −,63 mit der Compliance-Skala des NEO-PI-3.

Zusätzlich belegen Beobachterbewertungen die Validität: D-Skalenwerte korrelieren am stärksten positiv mit „Showing Confidence“ und „Taking Charge“, am stärksten negativ mit „Showing Modesty“ und „Showing Diplomacy“, theoriekonform.

In Blindbewertungen (vor Mitteilung des eigenen Stils) bewerteten 88 % der Befragten mit D-Stil eine D-Textpassage als sehr ähnlich zu sich, gegenüber 16 % für eine S-Passage. Das Wiley-Manual ordnet den 90-%-Passungswert selbst ein: Hohe Zustimmung allein ist auch durch den Forer-Effekt erklärbar; die Validierung stützt sich deshalb auf Blindbewertungen und Fremdinstrument-Korrelationen, nicht auf Zustimmungswerte.

persolog®: Gemischt, eingeschränkt ⚠

Retest, ipsatives Produkt (4 Wochen),74–,84
Interne Konsistenz, normative Studie,87–,95
⚠ Zufriedenstellende Retest-Werte für das ipsative Produkt. Alle Validierungsstudien normativ erhoben; keine Kriteriumsvalidität nachgewiesen. TBS-TK: Validität „nicht erfüllt“.
Validität im Detail

Konstruktvalidität, normative Studie (Altstötter-Gleich 2006, N = 451)

Korrelationsmuster mit dem NEO-PI-R verlaufen hypothesenkonform: D ↔ Durchsetzungsfähigkeit (,74), I ↔ Extraversion (,80), S ↔ Altruismus (,70), G ↔ Gewissenhaftigkeit (,73) (persolog GmbH 2019).

Antwortformat

„Da ipsative Daten durch die gegenseitige Abhängigkeit innerhalb einer Itemgruppe gekennzeichnet sind, lassen sich Erkenntnisse, die mit einem normativen Antwortformat gefunden wurden, nicht auf Items mit ipsativem Antwortformat verallgemeinern.“ (König & Marcus 2013, S. 190)

Kriteriumsvalidität

„Validierungen hinsichtlich berufsrelevanter Kriterien werden für keine der Versionen berichtet — empirische Belege für die Praxistauglichkeit fehlen also.“ (König & Marcus 2013, S. 190)

TBS-TK-Abschlussurteil

„Solange solche Evidenz nicht vorliegt, kann der Test weder für Entwicklungs- noch für Auswahlzwecke empfohlen werden.“ (König & Marcus 2013, S. 191). TBS-TK-Bewertung Validität: nicht erfüllt (vierte von vier Stufen).

Quellen

HerstellerAltstötter-Gleich / persolog GmbH (2019). Wissenschaftlicher Bericht, Univ. Koblenz-Landau

INSIGHTS MDI®: Kritisch bewertet ✗

Konsistenzreliabilität (Herstellerangabe),83–,91
Konstruktvalidität (Herstellerangabe),70–,80
⚠ Herstellerangaben weisen gute Gütekriterien aus. Unabhängige akademische Bewertungen kommen zu kritischen Einschätzungen. Keine unabhängige Peer-Review-Studie in Fachjournalen bekannt.
Validität im Detail

Gütekriterien laut Hersteller

„INSIGHTS MDI® erfüllt alle drei Objektivitätskriterien. […] weist eine Konsistenzreliabilität von ,83 bis ,91 auf. […] in allen bisherigen Studien eine stabile Konstruktvalidität (0,7–0,8).“ (INSIGHTS MDI GmbH 2023)

Gutachten LMU München (Spieß/Eckstaller)

„INSIGHTS MDI® ist ein hoch anerkanntes Verfahren, das eine hohe face validity aufweist.“ (Proprietäres Gutachten, vor 2013, nicht öffentlich zugänglich)

Gegenbewertung RWTH Aachen / BDP

Die RWTH-Stellungnahme im Auftrag des BDP sieht durch das Gutachten keine Änderung an der Bewertung von Prof. Stoll (Zürich, zit. nach Jäger 2004): „Unbrauchbares Instrument, dessen schwache theoretische Fundierung durch eine fehlerhafte Operationalisierung verschlimmert wurde und keine partielle Verbesserung zulässt.“

Unabhängige Gesamtbewertung (Jäger 2004)

„Zu dem Verfahren liegen keine Qualitätsbelege vor. Es basiert auf theoretisch veralteten und wissenschaftlich ungesicherten Modellen. […] Das Verfahren erfüllt aus meiner Sicht die Anforderungen der DIN 33430 nicht. Von seinem Einsatz bei Personalauswahl und -entwicklung, Coaching und Training muss daher abgeraten werden.“ (Jäger 2004, S. 22)

Zur Stilinterpretation ergänzt Jäger: „Die Basis der Stilermittlung ist nicht nachvollziehbar und inhaltlich nicht zu begründen. Eine Unterscheidung in ›natürliche‹ und ›adaptierte‹ Stile, indem die Antworten von Testteilnehmern ›uminterpretiert‹ werden, ist weder wissenschaftlich noch ethisch verantwortbar. Die blumigen Formulierungen täuschen über Inhaltsleere hinweg.“ (Jäger 2004, S. 22)

Hinweis: Konsistenz ≠ Retest

Der Wert ,83–,91 ist die interne Konsistenz, nicht die zeitliche Stabilität (Retest). Mit den Retest-Werten der anderen Tools ist er methodisch nicht direkt vergleichbar. Eine unabhängige, peer-reviewte Studie zu INSIGHTS MDI® ist bis dato nicht bekannt (Normierungsstudien 2013/2017 sind Herstelleruntersuchungen).

Quellen

HerstellerINSIGHTS MDI International® Deutschland GmbH (2023). Wissenschaftliche Grundlagen und Gütekriterien
UnabhängigJäger, R.S. (2004). In: Sarges & Wottawa (Hrsg.), Handbuch wirtschaftspsychologischer Testverfahren, S. 22

CliftonStrengths®: Gemischt ⚠

Retest-Reliabilität (8–12 Wochen),70
Interne Reliabilität (Median),66
⚠ Belege für Skalenvalidität, aber schwache interne und Retest-Reliabilität bei vielen der 34 Skalen.
Validität im Detail

Die mediane interne Reliabilität über 34 Skalen betrug ,66; 24 Skalen unterschritten den Schwellenwert von ,70, acht lagen unter ,60. Die mediane Retest-Reliabilität (8–12 Wochen) betrug ,70; die Hälfte der Skalen lag darunter, drei unter ,60. CliftonStrengths®-Ergebnisse variieren damit von Test zu Test stärker, als bei psychologischen Assessments üblich. Zum Vergleich: Die mediane interne Reliabilität der acht Everything DiSG®-Skalen lag im Mittel bei ,87.

Korrelationen mit dem Fünf-Faktoren-Modell zeigen für einige Skalen konvergente Validität (z. B. Intellectence ↔ Ideation ,70 und Strategic ,70), andere Skalen liefern keinen Beleg für diskriminante Validität (Intellectence ↔ Self-Assurance ,53, Command ,59).

MBTI®: Stark, aber kritisiert ⚠

Retest-Reliabilität (meta-analytisch),81
⚠ Starke Belege für Skalenreliabilität und -validität, aber breite akademische Kritik an Dichotomien und der „Type Dynamics“-Theorie.
Validität im Detail

Meta-analytische mediane Retest-Reliabilität: ,81 (Capraro & Capraro 2002); Validitätsbelege über Fremdinstrument-, Verhaltens- und Selbstbeschreibungs-Korrelationen (The Myers-Briggs Company).

Die Messtheorie ist jedoch Gegenstand anhaltender Kritik: Persönlichkeitsforschung zeigt seit Jahrzehnten, dass Unterschiede auf Kontinua liegen, nicht in Entweder-oder-Dichotomien wie „introvertiert oder extravertiert“ (Pittenger 2005). Die darauf aufbauende „Type Dynamics“-Theorie gilt als empirisch kaum gestützt (Reynierse 2009, „The Case Against Type Dynamics“).

Gilt diese Kritik auch für Everything DiSG®?

Strukturell nein, aus zwei Gründen. Erstens misst Everything DiSG® dimensional, nicht dichotom: Die adaptive Messung verortet jede Person als Punkt im Kreismodell, mit kontinuierlicher Ausprägungsstärke und sichtbaren Mischformen. Der Interpersonal Circumplex besteht aus zwei Kontinua. Genau das von der Forschung geforderte Prinzip ist hier die Messgrundlage, nicht ihr Gegenteil. Die zwölf Stile sind eine didaktische Verdichtung über der kontinuierlichen Messung, keine Messkategorien. Zweitens existiert die Type-Dynamics-Theorie nur im MBTI®-Universum. Was allerdings für jedes Stil-Modell gilt, auch für DiSG®: Wer Etiketten ohne Ausprägung kommuniziert, erzeugt Schubladen (siehe Einwand 4). Und für Prognosezwecke wie Personalauswahl beansprucht Everything DiSG® ausdrücklich keine Eignung.

Quellen (zit. in Wiley Workplace Intelligence 2022)

UnabhängigCapraro & Capraro (2002), Educational and Psychological Measurement · Pittenger (2005), Consulting Psychology Journal · Reynierse (2009), Journal of Psychological Type
HerstellerThe Myers-Briggs Company: Reliability and Validity of the MBTI® Instruments

Insights Discovery®: Gut, mit fraglicher Interpretation ⚠

Retest-Reliabilität (3 Monate bis 5 Jahre),81
⚠ Belege für Skalenreliabilität und -validität, aber Vermittlung einer „bewussten/unbewussten“ Ergebnis-Interpretation ohne glaubwürdige empirische Basis.
Validität im Detail

Publizierte mediane Retest-Reliabilität von ,81 über vier Skalen (Convenience-Stichprobe, 3 Monate bis 5 Jahre); Validitätsbelege über Faktoranalysen und Fremdinstrument-Korrelationen.

Das Profil berichtet jedoch weiterhin „bewusste“ und „weniger bewusste“ Skalen auf Basis einer Messtheorie aus dem Personal Profile System (1972): Aus den „am wenigsten zutreffend“-Antworten soll das „wahre“ Selbst, aus den „am ehesten zutreffend“-Antworten ein „angepasstes“ Selbst ablesbar sein. Der PPS-Herausgeber selbst (Carlson Learning, heute Wiley) stellte die Unterstützung dieser Interpretation 1994 nach eigener Forschung aus ethischen Gründen ein. In der akademischen wie klinischen Psychologie ist die Methode nicht anerkannt; die häufig zitierte gefühlte Passung („es fühlt sich richtig an“) beschreibt die Forschung als Forer-Effekt.

Quellen

HerstellerWiley Workplace Intelligence (2022)

Warum Wiley einen verkaufsfähigen Baustein gestrichen hat

Zur Einordnung der Wiley-Werte gehört eine Episode, die im DACH-Raum kaum bekannt ist. Ältere Verfahren nach dem Marston-Modell zeigten neben dem Grundstil eine zweite Grafik, den sogenannten „adaptierten Stil“: das angeblich nach außen gezeigte Verhalten. Die Forscher bei Inscape, dem heutigen Wiley-DiSC®-Team, versuchten mehrfach, diese Darstellung zu validieren, und es gelang nicht. Daraufhin strichen sie die Grafik aus dem eigenen Produkt. Für Ihre Prüfung heißt das: Dieser Hersteller entfernt auch etablierte Bausteine, wenn die Daten sie nicht tragen. Die Episode erklärt außerdem einen Teil der Kritik an DiSG® im Netz. Sie richtet sich oft gegen Darstellungen, die andere Anbieter bis heute verwenden.

Was das für Sie bedeutet

Eine Zahl ohne Bedingungen ist keine Auskunft. Fragen Sie nach dem Zeitraum, nach der Art der Reliabilität und danach, ob eine unabhängige Stelle die Werte geprüft hat. Fehlt eine unabhängige Testbeurteilung, disqualifiziert das kein Verfahren, verschiebt aber die Prüfung zu Ihnen.

Kapitel 8 von 10Einwände

Welche Einwände gegen Everything DiSG® werden Ihnen begegnen, und was ist dran?

Sechs Einwände, jeder mit Faktenlage und Quelle beantwortet. Stellen Sie dieselben Fragen jedem Anbieter auf Ihrer Liste.

Einwand 1

„persolog liefert drei Diagramme, Wiley nur eines. Weniger Information.“

Die Anzahl der Diagramme ist eine Frage der Methodik, nicht der Aussagekraft. persologs drei Diagramme entstehen technisch aus dem ipsativen Verfahren. Wileys Punkt-im-Kreis liefert Hauptstil, Mischformen und Ausprägung in einer differenzierten Darstellung. Wer Diagramm-Anzahl mit Aussagekraft gleichsetzt, verwechselt Menge mit Substanz.

Einwand 2

„persolog hat mit Geier persönlich weiterentwickelt. Wiley konserviert nur die Urform.“

Faktisch nicht haltbar: John Geier gründete Performax; daraus wurde Inscape Publishing, heute Teil von Wiley. Die direkte Linie von Geier zu heute liegt bei Wiley. persolog nutzt eine lizenzierte, eigenständig weiterentwickelte Variante: eine legitime Modell-Marke, aber nicht „die direkte Weiterentwicklung durch Geier“. Und Wiley hat seit 2003 mehrere Entwicklungsschritte gemacht: adaptives Testen (2013), sieben Profile für einzelne Anwendungen, laufend neue Validierungen.

Einwand 3

„Marstons Theorie ist von 1928, wissenschaftlich längst überholt.“

Die theoretische Basis ist alt, aber Theorie und Instrument sind zwei verschiedene Dinge. Everything DiSG® wurde seit den 1970ern über acht Versionszyklen kontinuierlich weiterentwickelt, jeweils mit eigener Validierung. Auch Allports Persönlichkeitsforschung von 1937 nennt niemand „veraltet“, wenn er das heutige Big-Five-Inventar meint.

Einwand 4

„DiSG® führt zu Schubladendenken. Menschen sind mehr als vier Buchstaben.“

Trifft auf schlecht angewandtes klassisches DiSG® zu, nicht auf Everything DiSG®. Das Kreismodell arbeitet mit zwölf Stilen und einer Punkt-Position, die Ausprägungsstärke und Mischformen sichtbar macht. Niemand „ist ein D-Typ“: Jeder hat einen Hauptstil mit individuellen Mischformen. Der Fehler entsteht durch Trainer, die das Modell falsch vereinfachen, nicht durch das Modell.

Der Einwand trifft allerdings zu, wenn wir schlecht arbeiten. Ein Trainer, der zwölf Stile auf vier Farben verkürzt, produziert genau das Schubladendenken, das der Einwand beschreibt. Das Modell schützt nicht davor. Der Debrief tut es.

Einwand 5

„DiSG® ist wissenschaftlich nicht fundiert.“

Als Pauschalaussage über alle Varianten des Modells teilweise berechtigt. Auf Everything DiSG® trifft sie nicht zu: Cronbachs Alpha ,79–,90 (im Mittel ,87), Test-Retest ,86 (Wiley Research Report 2026; technisches Manual: Scullard & Baum 2015), DNV-GL-Zertifizierung in UK. Das sind mehr publizierte Validierungsdaten, als die meisten kommerziellen Wettbewerber vorlegen; die Forschungslage oben zeigt es im Detail.

Einwand 6

„Profile sind teuer und machen Arbeit.“

Das gilt für jedes Verfahren, und ein Teil davon stimmt: Der Wert entsteht erst im Gespräch über die Ergebnisse. Wer nur Zugangslinks verschickt, bezahlt für Berichte, die niemand bespricht. Genau hier liegt die Stärke von Everything DiSG®. In der Anwendung ist es so einfach wie kaum ein anderes Profil: Das Modell sitzt nach wenigen Minuten, der Bericht erklärt sich selbst, und schon ein halber Workshop-Tag macht daraus eine gemeinsame Sprache und konkrete Vereinbarungen für den Alltag. Der Weg vom Kauf zur Wirkung ist damit kurz.

Wie tief Sie gehen, entscheiden Sie: ein Profil mit Auswertungsgespräch als Einstieg, ein Team-Workshop für die Zusammenarbeit oder mehrere Profile über Jahre für Führung, Vertrieb und Konflikte, alle aus derselben Messung. Welche ein oder zwei Profile zu Ihrem Ziel passen, klären wir vorab im Gespräch, damit die Beschaffung kein Projekt wird. Für die Durchführung braucht es eine zertifizierte Begleitung, extern gebucht oder im eigenen Haus über die Zertifizierung.

Wie eine Einführung abläuft, vom ersten Team bis zur gemeinsamen Sprache im ganzen Unternehmen, zeigt die Seite DiSG® im Unternehmen einführen.

„Ich habe alle diese Modelle in Kundenprojekten gesehen. Der Fehler in vielen Kaufentscheidungen ist nicht die Wahl des falschen Modells — sondern die Verwechslung von Coaching-Werkzeug, Teamentwicklung und Personalauswahl.“
Karl Kaiblinger — DiSG® Mastertrainer Europe, über 30 Jahre Praxis in 350+ Unternehmen

Karls Satz benennt die eigentliche Fehlerquelle. Sie liegt im Anwendungsfall, nicht im Modell. Deshalb steht am Ende dieses Vergleichs eine Zuordnung, keine Rangliste.

Kapitel 9 von 10Anwendung

Welches Tool passt zu welchem Anwendungsfall?

Die entscheidende Frage lautet selten „Welches Modell ist besser?“, sondern „Welches passt zu meinem konkreten Fall?“. Die Übersicht folgt der Praxis-Einschätzung von Karl Kaiblinger aus über 30 Jahren Trainingsarbeit, auch dort, wo Wiley nicht die erste Wahl ist.

Die Preise fehlen in dieser Übersicht, weil verlässliche Listenpreise nicht für alle sechs öffentlich vorliegen. Was ein Einsatz mit Everything DiSG® kostet, sagen wir offen, und der Weg vom Kauf zur Wirkung ist kurz: ein halber Workshop-Tag genügt für den Start. Wer mehrere Workshops plant, sollte die eigene Zertifizierung prüfen: Schon ein selbst geführter Workshop mit rund zehn Profilen spart Geld. Unsere Preise finden Sie auf der Seite zur DiSG®-Zertifizierung und im Gespräch.

AnwendungsfallEmpfehlungBegründung
Führungskräfte-CoachingEverything DiSG®Management-Profil, 363 for Leaders für 360°-Feedback
Vertriebstraining mit Kundenstil-ErkennungEverything DiSG® Saleseigenes Sales-Profil mit Customer-Style-Mapping
Akute Team-KonfliktbearbeitungEverything DiSG® Productive Conflictspeziell für Konflikt entwickelt, nur bei Wiley
Coaching mit einfacher BildspracheInsights Discovery®Farbmodell intuitiv und gut merkbar
Deutsches KMU-Coaching, Personenmarken-Bezugpersolog®deutsche Verankerung, große Trainer-Basis
Reine Selbstreflexion für KarrierefragenMBTI® oder CliftonStrengths®ohne Team-/Anwendungskontext sind Self-Insight-Tools stärker
Konzernweiter internationaler RolloutEverything DiSG®über 20 Sprachen in 72 Ländern, global identische Methodik
Für den Betriebsrat

Ein DiSG®-Profil beschreibt Verhaltensweisen in wertfreier Sprache und stuft niemanden als geeignet oder ungeeignet ein.

Kapitel 10 von 10Fazit

Fazit des DiSG®-Vergleichs: unsere Empfehlung

Sie haben sich durch einen langen Vergleich gearbeitet. Das tun wenige. Eines sagen wir dabei unabhängig vom Anbieter: Verhaltensprofile sind für Zusammenarbeit und Kommunikation eine der besten Methoden, die wir kennen. Sie beschreiben ohne Bewertung, wie jemand arbeitet, entscheidet und auf andere wirkt, und das versteht man in Minuten. Wer sich selbst auf dieser Ebene schneller versteht, versteht auch die Person im Team, die ganz anders vorgeht. Aus Reibung wird ein Unterschied, mit dem sich arbeiten lässt. Die Frage ist deshalb nicht, ob ein Profil hilft, sondern welches.

Vier Dinge entscheiden darüber, welches: ein Modell, das Teilnehmende verstehen und behalten; ein Profil, aus dem sofort Handlung wird; belastbare, dokumentierte Messwerte; und eine Sprache, die auch beim nächsten Anlass noch trägt. Daran gemessen ist Everything DiSG® aus unserer Sicht die stärkste Wahl in diesem Feld:

  • in der Anwendung so einfach wie kaum ein anderes Profil: Das Modell sitzt nach wenigen Minuten, und schon ein halber Workshop-Tag macht ein Team handlungsfähig
  • das einzige entwicklungsorientierte Profil: konkrete Strategien für die Zusammenarbeit mit jedem anderen Stil, nicht nur eine Selbstbeschreibung
  • das einzige adaptive Verfahren im Vergleich, mit einer Retest-Reliabilität von ,86, laut Wiley-Vergleichsanalyse dem höchsten dokumentierten Wert unter den sechs Instrumenten
  • ein Modell für viele Anlässe: Führung, Vertrieb, Konflikte und Teamentwicklung aus derselben Messung, ohne dass jemand neu ausfüllt

Dass wir zu diesem Ergebnis kommen, überrascht niemanden: Sie haben die Warnung am Anfang gelesen. Deshalb sind Herstellerangaben als solche gekennzeichnet, und die Gütekriterien stehen in frei zugänglichen Research Reports. Prüfen Sie die Quellen dieses Vergleichs selbst: Genau dafür sind sie verlinkt. Und wenn Sie wissen wollen, ob Everything DiSG® zu Ihrer Aufgabe passt, sprechen Sie mit uns. Wir sagen Ihnen offen, welches Profil das richtige ist und wie Sie damit schnell handlungsfähig werden.

Key Takeaways

  • Als einziges der sechs Verfahren misst Everything DiSG® adaptiv, mit dem höchsten dokumentierten Retest-Wert (,86 über zwei Wochen).
  • Unabhängige Testbeurteilungen liegen für zwei der sechs Verfahren vor, für persolog® und INSIGHTS MDI®; beide fallen kritisch aus.
  • Jede Einstufung stammt aus einer benannten Quelle, durchgehend getrennt nach Hersteller und unabhängiger Bewertung.
  • Everything DiSG® ist in der Anwendung so einfach, dass ein Team schon in einem halben Workshop-Tag handlungsfähig wird.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Everything DiSG® von persolog® und INSIGHTS MDI®?

Vor allem das Testverfahren und die Prüflage. Everything DiSG® ist das offizielle Wiley-Original mit adaptivem Testverfahren seit 2013 und publizierten Cronbach-Werten zwischen ,79 und ,90 (im Mittel ,87; Wiley Research Report). persolog® ist eine eigenständige Modell-Marke der persolog GmbH mit klassischem Forced-Choice-Verfahren und Drei-Diagramm-Auswertung; für das ipsative Profil werden Retest-Werte von ,74 bis ,84 berichtet, die unabhängige TBS-TK-Rezension bewertet die Validität als „nicht erfüllt“ (König und Marcus 2013). INSIGHTS MDI® verbindet Verhaltenspräferenzen mit Motivatoren und einem EQ-Modul; seine Gütekriterien stammen aus Herstellerangaben, unabhängige Bewertungen (Jäger 2004, RWTH-Stellungnahme im Auftrag des BDP) kommen zu kritischen Einschätzungen.

Was bedeutet ipsativ, und warum ist das ein Nachteil?

Ipsativ heißt, dass Sie sich zwischen Aussagen entscheiden müssen, statt jede einzeln zu bewerten. Das Ergebnis zeigt, was bei Ihnen stärker ausgeprägt ist als etwas anderes bei Ihnen, nicht wie stark im Vergleich zu anderen Menschen. Für Selbstreflexion genügt das. Für den Vergleich von Personen fehlt der Maßstab, und normativ erhobene Studien lassen sich nicht übertragen (König und Marcus 2013).

Was bedeutet adaptives Testen, und warum ist es besser?

Ein adaptiver Fragebogen wertet Antworten laufend aus und stellt gezielte Zusatzfragen, wo das Antwortmuster noch nicht eindeutig ist. Das erhöht die Messgenauigkeit des individuellen Profils und vermeidet die methodischen Probleme erzwungener Entweder-oder-Antworten (ipsative Verfahren). Everything DiSG® ist das einzige Assessment in diesem Vergleich mit einem adaptiven Verfahren.

Ist Insights Discovery ein DiSG®-Modell?

Nein. Insights Discovery basiert auf C. G. Jungs psychologischer Typologie und arbeitet mit vier Farbenergien. Everything DiSG® basiert auf William Marstons Verhaltensmodell von 1928, wissenschaftlich weiterentwickelt durch Wiley. Die Modelle werden im DACH-Raum häufig verwechselt, sind aber methodisch verschieden.

Welches Persönlichkeitsmodell ist wissenschaftlich am besten fundiert?

Von den sechs verglichenen Modellen hat Everything DiSG® die transparenteste Datenbasis: Cronbachs Alpha zwischen ,79 und ,90 (im Mittel ,87; Stichprobe 752 Personen), Retest ,86, publiziert im Everything DiSC® Research Report for Adaptive Testing Assessment (Wiley, 2026). Für die Eignungsentscheidung in der Personalauswahl sind eignungsdiagnostische Verfahren wie PXT Select® gebaut, nicht die sechs Modelle dieses Vergleichs.

Warum gibt es so viele DiSG®-Anbieter?

William Marstons ursprüngliches Modell von 1928 ist gemeinfrei. Aus ihr sind mehrere Lizenz- und Modelllinien entstanden. Wiley hält über Inscape Publishing die direkte Forschungslinie von John Geier. Andere Anbieter haben eigenständige Weiterentwicklungen in eigenen Marken aufgebaut.

Wie belastbar sind die Kennwerte von persolog®?

Für das ipsative Profil werden Retest-Werte von ,74 bis ,84 über vier Wochen berichtet. Die Validierungsstudien wurden jedoch mit einem normativen Antwortformat erhoben, und Belege für berufsrelevante Kriterien fehlen. Die unabhängige TBS-TK-Rezension (König und Marcus 2013) bewertet die Validität deshalb als „nicht erfüllt“. Bei Wiley finden Sie die Kennwerte im Research Report 2026 und im technischen Manual von Scullard und Baum (2015).

Anhang: Begriffe, Quellen & Verifikationshinweise
Begriff / QuelleFundstelleAnmerkung
Interpersonal CircumplexModell (DiSG®)Psychometrischer Fachbegriff
Type Dynamics / Type WheelMBTI® / Insights Discovery®Produktspezifische Fachbegriffe
Forer-EffektForschungslageAuch Barnum-Effekt; DOI 10.1037/h0059240. Erklärt hohe gefühlte Passung ohne Validitätsbeleg
90-%-PassungswertForschung (DiSG®)Zustimmungswert laut Wiley-Manual; Wiley weist selbst darauf hin, dass Zustimmung allein kein Validitätsbeleg ist — maßgeblich sind Blindbewertungen und Fremdinstrument-Korrelationen
ipsatives Formatpersolog®, MBTI®Forced-Choice mit gegenseitig abhängigen Items — normative Studien nicht direkt übertragbar
TBS-TKpersolog®-QuelleTestbeurteilungssystem des Testkuratoriums der Deutschen Psychologenvereinigungen (DGPs & BDP)
face validityINSIGHTS-MDI®-Gutachten„Augenscheinvalidität“ — schwächste Validierungsform; kein Beleg für Messgenauigkeit
Konsistenz vs. RetestINSIGHTS MDI®Interne Homogenität zum selben Zeitpunkt vs. Stabilität über Zeit — nicht direkt vergleichbar
König & Marcus (2013)persolog®TBS-TK-Rezension, Psychologische Rundschau 64, 189–191. DOI 10.1026/0033-3042/a000171 — unabhängig, peer-reviewed
persolog GmbH (2019)persolog®Wissenschaftlicher Bericht (Altstötter-Gleich, Univ. Koblenz-Landau) — Hersteller mit akad. Kooperation
INSIGHTS MDI GmbH (2023)INSIGHTS MDI®Wissenschaftliche Grundlagen und Gütekriterien — Hersteller
Spieß & Eckstaller (vor 2013)INSIGHTS MDI®Validierungsgutachten LMU München — proprietär, nicht öffentlich
RWTH Aachen / BDPINSIGHTS MDI®Stellungnahme zum Gutachten, im Auftrag des BDP — unabhängig, kritisch
Jäger (2004)INSIGHTS MDI®Handbuch wirtschaftspsychologischer Testverfahren, Pabst, S. 22 — unabhängig; rät vom Einsatz ab
Wiley Workplace Intelligence (2022)Primärquelle für vier der sechs Toolseverythingdisc.com — Hersteller; Kennwerte für DiSG®, CliftonStrengths®, MBTI®, Insights Discovery®
Porträtfoto von Philipp Kaiblinger

Philipp Kaiblinger · Autor

Philipp Kaiblinger ist Geschäftsführer von disgprofil.eu und planspielzentrum.eu. Seine Aufgabe: weltweit führende Lernsysteme für Organisationen einfach anwendbar machen — von Everything DiSG® bis zu Businesssimulationen.

Porträtfoto von Karl Kaiblinger

Karl Kaiblinger · Praxis & Anwendungstipps

Karl Kaiblinger ist DiSG® Mastertrainer Europe und 8-facher Träger des Wiley Diamond Award. Seit über 30 Jahren begleitet er Führungskräfte und Teams in mehr als 350 Unternehmen – von ÖBB bis REWE. Seine Beiträge basieren nicht auf Theorie, sondern auf tausenden Trainingstagen: Was in Seminarräumen wirklich funktioniert, steht hier.

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