1. disgprofil.eu
  2. Was ist DiSG®?
  3. Vergleiche

DISG ist nicht gleich DiSG®: woran Sie das Original erkennen

Drei Generationen, ein Name — und was Sie dafür bekommen.

Drei Karten nebeneinander: Papierbogen, klassischer Graph und Punkt im Kreis mit zwanzig Seiten Bericht
Kurz gesagt:Halbe Seite Mustertext gegen zwanzig Seiten für diese Person.
Das Wichtigste in Kürze

Das DiSG®-Modell ist frei, der Name nicht. Deshalb werben mehrere Anbieter mit dem Wort DISG, obwohl ihre Fragebögen aus verschiedenen Generationen stammen. Everything DiSG® ist die dritte Generation: Sie bewerten Aussagen auf einer Skala, der Fragebogen fragt bei unklaren Antworten nach, und der Bericht liefert Handlungsempfehlungen für den Umgang mit bestimmten Menschen. Die zweite Generation, mit der andere Anbieter bis heute arbeiten, liefert einen Graphen, den jemand deuten muss.

Veröffentlicht am 22. September 2026 9 Min. Lesezeit

Sie suchen nach DiSG® und finden mehrere Anbieter, die dasselbe Wort verwenden. Auf dem Messestand steht es auf dem Poster, in der Google-Anzeige steht es in der Überschrift, im Seitentitel steht es neben einem anderen Produktnamen. Das Wort ist dasselbe. Was Sie dafür bekommen, ist es nicht.

Das Original ist Everything DiSG® vom Verlag John Wiley & Sons. Wer denselben Namen ohne diesen Zusatz führt, arbeitet meist mit einem anderen Fragebogen, häufig mit dem persolog® Persönlichkeits-Profil.

Der Grund liegt fast hundert Jahre zurück und ist schnell erzählt: Das Modell ist frei, der Name nicht. Dieser Beitrag zeigt Ihnen die drei Generationen, wie sie gemessen haben, was Sie mit jeder davon tun können, und woran Sie vor dem Kauf erkennen, was auf Ihrem Tisch liegt.

Achtung beim Kauf

Mit dem Begriff DISG werben auch Anbieter, deren Fragebogen nicht aus der DiSG®-Linie stammt.

Everything DiSG® — dritte Generation. Aussagen auf einer fünfstufigen Skala, acht Skalen, Zusatzfragen bei uneindeutigen Antworten, Bericht mit Strategien für einzelne Menschen.
persolog® Persönlichkeits-Profil — Zwangswahl, das Verfahren der zweiten Generation: 24 Itemgruppen je Hälfte, „am ehesten“ und „am wenigsten“.

Drei Merkmale zeigen das Original: die Schreibweise DiSG®, der Zusatz Everything DiSG® und ein Everything DiSG® Authorized Partner mit Zugang zur EPIC-Plattform.

Kapitel 1 von 7Generationen

Welche Generationen von DiSG® gibt es?

Drei. Sie unterscheiden sich nicht im Modell, sondern im Fragebogen, in der Auswertung und darin, was Sie danach damit anfangen können.

Erste Generation, ab 1972. John Geier entwickelt den ersten Fragebogen auf Marstons Modell. Der Ablauf: knapp dreißig Blöcke mit je vier Aussagen, in jedem Block kreuzen Sie eine Aussage als am ehesten zutreffend an und eine als am wenigsten zutreffend. Dann wird gezählt, und zwar mehrfach: Spalte für Spalte, Diagramm für Diagramm, bis der eigene Stil feststeht. Das kostet Zeit. Am Ende suchen Sie unter den Mustern das, das zu Ihrer Kurve passt, und lesen dazu eine halbe Seite Text. Wer sich verrechnet, bekommt ein falsches Ergebnis.

Zweite Generation: DiSG® Classic. Ab 1994 in der Fassung mit 28 Aufgaben. Sie bewerten 112 Begriffe und wählen in jedem Block den zutreffendsten und den am wenigsten zutreffenden. Der Ablauf bleibt derselbe, nur rechnet das System: Es zeichnet den Graphen über vier Skalen, und Sie vergleichen ihn mit den Vorlagen der fünfzehn klassischen Verhaltensmuster. Zu dem Muster, das am besten passt, bekommen Sie wieder eine halbe Seite Text – dieselbe halbe Seite wie jede andere Person mit diesem Muster. Mit dieser Generation arbeiten mehrere Anbieter bis heute.

Die dritte Generation: schneller Fragebogen, persönliches Ergebnis

Dritte Generation: Everything DiSG®. Sie bewerten Aussagen auf einer fünfstufigen Skala. Gemessen wird auf acht Skalen statt auf vier, und wenn Ihre Antworten nicht zueinander passen, stellt der Fragebogen zusätzliche Fragen. Die erste Fassung kam 2007 mit 79 Fragen, seit 2013 fragt der Bogen adaptiv nach. Das dauert zehn bis fünfzehn Minuten. Das Ergebnis ist ein Punkt im Kreis, dazu ein Bericht, den es in dieser Form nur einmal gibt: Jede der rund zwanzig Seiten ist aus den eigenen Antworten formuliert. Der Herausgeber selbst nennt sie die dritte Generation der wissenschaftlich bestätigten DiSG®-Selbsteinschätzung.

Was Sie in der dritten Generation dafür bekommen

Eine halbe Seite, die jeder mit demselben Muster bekommt, gegen rund zwanzig Seiten, die aus meinen eigenen Antworten geschrieben sind: Das ist der Unterschied, den man in der Hand hält. Der Bericht zeigt den eigenen Punkt im Kreis, die eigenen Prioritäten, die eigenen Motivatoren und Stressfaktoren. Danach kommt vier Mal dieselbe Frage, einmal für jeden Stil: Was treibt diese Menschen an, und wie läuft die Zusammenarbeit mit ihnen besser – im täglichen Umgang, beim Lösen von Problemen und im Konflikt. Zum Schluss steht für jeden der zwölf Stile, worauf es im Umgang mit dieser Person ankommt.

Für Trainerinnen und Trainer heißt das: Der Bericht trägt den Workshop, statt nur den Einstieg zu liefern. Jede Teilnehmerin hat Material für eigene Arbeit dabei, und die Gruppe kann sofort an konkreten Situationen arbeiten. Für die Teilnehmenden heißt es: Sie gehen nicht mit einem Stilkürzel nach Hause, sondern mit Sätzen für das nächste Gespräch mit einem bestimmten Kollegen.

Die drei Generationen nebeneinander

GenerationSo wird gefragtSo entsteht das ErgebnisSo arbeiten Sie damit
1. ab 1972
Personal Profile System
Zwangswahl auf Papier Mehrfach zusammenzählen und übertragen, bis der Stil feststeht Eine halbe Seite Text zum Muster, das am ehesten passt
2. ab 1994
DiSG® Classic
28 Blöcke, 112 Begriffe, je zutreffendster und am wenigsten zutreffender Graph mit Kurven über vier Skalen, eines von 15 Mustern Wieder eine halbe Seite, gleich für alle mit demselben Muster
3. ab 2007, adaptiv seit 2013
Everything DiSG®
Aussagen auf fünfstufiger Skala, acht Skalen, Zusatzfragen bei Bedarf Punkt im Kreis mit Lage, Abstand zur Mitte und Schattierung Zwanzig Seiten für diese Person: Motivatoren, Umgang mit jedem Stil, Strategien für Alltag, Probleme, Konflikt

1. Generation

Fragebogen auswerten DiSG % 10080604020 21151062 1712841 1914952 1511730 Kennzahl 44

Mehrere Zählrunden bis zum eigenen Stil, dann das passende Muster suchen: eine halbe Seite Text.

2. Generation

Diagramm III aus dem klassischen DiSG-Bericht: eine Kurve über die vier Skalen D, i, S und G

Das System zeichnet den Graphen, Sie vergleichen ihn mit den Mustern: wieder eine halbe Seite Text.

3. Generation

Sieben Seiten aus dem Everything DiSG Workplace-Musterprofil, aufgefächert: Übersicht, Punkt, Prioritäten, Motivatoren, Beziehung zum D-Stil, Strategien und die personalisierte Stilliste

Zwanzig Seiten nur für diese Person: Punkt, Prioritäten, Motivatoren, Umgang mit jedem Stil. Hier sieben davon.
Musterprofil ansehen

Dasselbe Modell, drei Ergebnisse: von der Zahlenreihe über den Graphen zum persönlichen Bericht.

Wie sich die Darstellung vom Graphen zum Punkt entwickelt hat, beschreibt der Herausgeber in einem eigenen Dokument: Von DiSG® Klassisch zu Everything DiSG® (PDF). Die Unterschiede zwischen den beiden Fassungen von Wiley vertieft der Beitrag Klassisches DiSG® oder Everything DiSG®.

Kapitel 2 von 7Messgüte

Wie viel genauer misst die dritte Generation?

Wiley hat beide Vorstufen gegen die heutige Fassung gemessen. Der adaptive Fragebogen misst 32 Prozent genauer als das klassische Format mit 28 Aufgaben und 12 Prozent genauer als die erste Everything DiSG®-Fassung mit 79 Fragen.

Der Gewinn entsteht dort, wo es schwierig wird. Etwa jede vierte Person bekommt Zusatzfragen, fünf bis zehn je Skala, und zwar genau die Personen, deren Antworten sich nicht eindeutig einordnen lassen. Bei ihnen steigt die Verlässlichkeit von 0,62 auf 0,77. Über alle acht Skalen liegt sie zwischen 0,79 und 0,90, im Mittel bei 0,87, gemessen an 752 Personen. Die Stabilität nach zwei Wochen liegt im Mittel bei 0,86.

Zwischenfazit

Genauigkeit zahlt sich im Text aus: Je verlässlicher gemessen wird, desto konkreter darf der Bericht werden. Bei grober Messung bleibt nur eine allgemeine Beschreibung. Erst eine genaue Messung trägt Sätze wie den, wie Sie ins nächste Gespräch mit einem G-Stil gehen.

Kapitel 3 von 7Anwendung

Warum macht die dritte Generation handlungsfähig?

Die Zwangswahl zeigt nur die Rangfolge innerhalb einer Person: welcher Stil bei Ihnen am stärksten ist. Wie stark er ausgeprägt ist, bleibt offen. Deshalb bleibt auch der Text allgemein.

Die fünfstufige Skala misst die Ausprägung. Der Bericht kennt damit drei Dinge: die Lage Ihres Punktes im Kreis, seinen Abstand zur Mitte, also wie deutlich Ihr Stil ausgeprägt ist, und die Schattierung, also welche Prioritäten Ihnen wichtig sind. Daraus entstehen Sätze für Sie:

  • Wie Ihr Verhalten auf andere wirkt.
  • Woran Sie den Stil Ihres Gegenübers erkennen.
  • Was Sie im nächsten Gespräch mit einem bestimmten Stil anders machen können. Im Workplace-Bericht steht dafür eine eigene Seite je Stil, dazu Strategien für den täglichen Umgang, für das Lösen von Problemen und für Konflikte.

Zwei Punkte im selben Kreis zeigen eine Arbeitsbeziehung: wo sich zwei Menschen ergänzen und wo es hakt. Ein ganzes Team im Kreis zeigt, was der Gruppe fehlt. Mit dem Graphen der zweiten Generation ist das auch möglich, es braucht dafür aber jemanden, der ihn deutet. Der Unterschied liegt darin, wie viel Vorwissen die Anwendung im Alltag noch braucht.

Übrigens ist der Kreis keine neue Idee. Marston stellte sein Modell 1928 als Kreis dar und verglich ihn mit dem Farbenkreis, in dem Rot und Blau zu Violett werden, einer eigenständigen Farbe. Der Graph kam später. Was im Bericht steht und wie ein Profil entsteht, zeigt der Beitrag Ablauf und Auswertung eines DiSG®-Profils.

Kapitel 4 von 7Herkunft

persolog® Persönlichkeits-Modell und DiSG®: wie hängt das zusammen?

Beide gehen auf Marston zurück, und sie hatten lange denselben Vertriebsweg. Wer heute nach dem persolog Persönlichkeitsmodell sucht, findet deshalb dieselben vier Buchstaben wieder — und einen anderen Fragebogen dahinter.

William Moulton Marston beschrieb 1928 vier Verhaltensdimensionen. Seine Theorie ist frei: Psychologische Modelle sind nie urheberrechtlich geschützt, sein Buch ist in Deutschland seit 2018 gemeinfrei. Jeder darf einen Fragebogen darauf bauen. Der Name ist etwas anderes.

Ab 1990 vertrieb ein deutsches Unternehmen das amerikanische Profil im deutschsprachigen Raum. Am 22. Mai 1991 meldete er die Marken „DISG“ und „DISG-Training“ auf sich selbst an, dazu internationale Marken für Österreich und die Schweiz. Ende 2003 endete die Zusammenarbeit, seit 2004 führt die persolog GmbH diesen Geschäftsbetrieb fort. Seit 2008 heißt das Produkt persolog® Persönlichkeits-Profil. Der Name ist seit damals ein anderer, das Frageformat stammt aus dieser Zeit: Zwangswahl, wie in der zweiten Generation.

Was die drei Diagramme messen

Beim Zwangswahl-Bogen kreuzen Sie in jeder Gruppe an, was am ehesten und was am wenigsten zu Ihnen passt. Daraus entstehen drei Kurven. persolog nennt sie beabsichtigtes, verborgenes und beobachtbares Verhalten, und oft werden die ersten beiden so erklärt: So geben Sie sich nach außen, und so sind Sie in Wirklichkeit.

Die British Psychological Society, der britische Berufsverband der Psychologen, hat Anfang der 1990er Jahre einen Fragebogen dieses Formats untersucht. Ihr Ergebnis: Beide Kurven stammen aus derselben Selbsteinschätzung, nur von zwei Seiten betrachtet. Ein zweites, verborgenes Verhalten misst der Bogen nicht.

Am belastbarsten ist die dritte Kurve. Sie verrechnet beide Antworten miteinander, und das gleicht einen bekannten Effekt aus: In Fragebögen zeigen wir uns gern von der guten Seite. „Hilfsbereit“ kreuzt man leichter an als „ungeduldig“.

Über die Marken entschieden drei Gerichte: das Landgericht Mannheim 2006, das Oberlandesgericht Karlsruhe 2007 und am 21. Januar 2010 der Bundesgerichtshof (Az. I ZR 206/07). Der BGH wies die Revision zurück, es blieb bei der Verurteilung zur Übertragung der Marken an den Inhaber der Marke DiSC. Zur Ähnlichkeit der Zeichen stellte das Gericht fest:

Zwischen dem prägenden Wortbestandteil „DiSC“ der Klagemarke und den Wortmarken „DISG“ und „DISG Training“ besteht … ein hoher Ähnlichkeitsgrad in klanglicher und schriftbildlicher Hinsicht.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 21. Januar 2010, Az. I ZR 206/07

Seit der Übernahme von Inscape Publishing im Jahr 2012 liegen die Rechte bei John Wiley & Sons.

Für Sie als Käufer bleibt daraus eine einfache Folge: Das Wort allein sagt nichts über das Verfahren. Wie sich die Verfahren in Kennwerten und Berichten unterscheiden, zeigt der Vergleich von sechs Assessments.

Kapitel 5 von 7Antwortformate

Welche Antwortformate gibt es, und was sagen sie aus?

Drei Begriffe genügen, um jeden Anbieterprospekt zu lesen.

Normativ

trifft nicht zu trifft zu

Jede Aussage wird einzeln bewertet. Weil ein gemeinsamer Maßstab existiert, lassen sich Personen und Zeitpunkte vergleichen.

So misst: Everything DiSG®

Ipsativ (Zwangswahl)

am meisten am wenigsten

Aus jedem Block wird gewählt, was am ehesten und was am wenigsten zutrifft. Das Ergebnis vergleicht nur innerhalb einer Person, nicht zwischen Menschen.

So messen: persolog®, INSIGHTS MDI®, CliftonStrengths®, MBTI®, Insights Discovery®

Adaptiv

Zwischen- auswertung nächste Frage, gezielt gewählt

Nach jeder Antwort rechnet der Fragebogen nach und wählt die nächste Frage so, dass sie am meisten zur Klärung beiträgt. Wo das Bild eindeutig ist, spart er Fragen; wo es unscharf bleibt, fragt er gezielt nach. Das Ergebnis wird genauer, ohne dass es länger dauert.

So misst: Everything DiSG®, als einziges im Vergleich

Wer die Formate kennt, erkennt am Fragebogen sofort, welche Generation vor ihm liegt, noch bevor das Ergebnis auf dem Tisch liegt.

Kapitel 6 von 7Prüfliste

Woran erkennen Sie vor dem Kauf, was Sie bekommen?

Sechs Fragen vor dem Kauf

  • Steht DiSG® auf Angebot und Bericht, mit kleinem i und dem R im Kreis?
  • Heißt das Produkt Everything DiSG®, mit einer der Anwendungen: Workplace, Management, Work of Leaders, Productive Conflict, Agile EQ?
  • Ist der Anbieter Everything DiSG® Authorized Partner mit Zugang zur EPIC-Plattform?
  • Wie läuft der Fragebogen: Bewerte ich jede Aussage einzeln, oder wähle ich aus Vierergruppen aus?
  • Stellt er Zusatzfragen, wenn meine Antworten uneindeutig sind?
  • Nennt der Anbieter Kennwerte mit Stichprobe und Quelle?

Die letzte Frage beantworten wir hier selbst: Cronbachs Alpha zwischen 0,79 und 0,90, im Mittel 0,87, Stichprobe 752 Personen, Stabilität nach zwei Wochen 0,86 bei 599 Personen, veröffentlicht im Forschungsbericht zum adaptiven Verfahren. Wie diese Werte im Verhältnis zu anderen Anbietern stehen und welche Quellen dahinterliegen, zeigt der Vergleich von sechs Assessments.

Kapitel 7 von 7Einsetzen

Wie setzen Sie das Original bei sich ein?

Wer weiß, woran er das Original erkennt, steht vor der nächsten Frage: Wie kommt es ins eigene Haus? Dafür gibt es zwei Wege, je nachdem, ob Sie für ein Unternehmen entscheiden oder selbst mit Profilen arbeiten.

Wenn Sie für ein Unternehmen entscheiden

Für ein einzelnes Team oder einen Führungskreis genügt ein Workshop mit einer zertifizierten Trainerin oder einem zertifizierten Trainer, zum Beispiel ein halber Tag. Jede Person füllt vorab den Fragebogen aus, zehn bis fünfzehn Minuten, und bringt ihren Bericht mit. Wer mehrere Bereiche erreichen will, führt DiSG® schrittweise ein und beginnt meist bei den Führungskräften. Ab etwa zehn Profilen lohnt es sich, eigene Fachleute zertifizieren zu lassen: Dann liegen das Konto und alle Profile im eigenen Unternehmen. Den Weg im Einzelnen beschreibt die Seite DiSG® im Unternehmen einführen.

Wenn Sie selbst mit Profilen arbeiten

Wer heute mit einem Zwangswahl-Verfahren arbeitet, steigt über die Zertifizierung um. Danach verschicken Sie Everything DiSG®-Profile selbst über EPIC, die Plattform von Wiley, und halten Ihre Workshops mit den Originalberichten. Ihr Wissen über die vier Stile bleibt gültig, denn das Modell ist dasselbe. Neu sind der Fragebogen, die Auswertung als Punkt im Kreis und ein Bericht, der aus den Antworten jeder einzelnen Person entsteht. Inhalte, Termine und Kosten stehen auf der Seite DiSG®-Zertifizierung.

In beiden Fällen ist der nächste Schritt derselbe: ein kurzes Gespräch, in dem wir Ihre Lage ansehen und den passenden Weg vorschlagen. Wer lieber schreibt, nutzt das Anfrageformular.

Welche Generation liegt bei Ihnen im Schrank?

Arbeiten Ihre Trainerinnen und Trainer noch mit Zwangswahl-Bögen? Sollen Ihre Führungskräfte konkrete Strategien für einzelne Kolleginnen und Kollegen bekommen statt einer Typbeschreibung? Wollen Sie zwei Profile vergleichen oder ein Team auf einen Blick sehen?

Wenn eine dieser Fragen offen ist, klärt sie das kostenlose Info-Gespräch. Bringen Sie ein bestehendes Profil mit, auch wenn Sie nicht wissen, woher es stammt. Wir ordnen es ein und schlagen den passenden Weg vor: einen Workshop mit einem ersten Team, die schrittweise Einführung im Unternehmen oder die Zertifizierung, damit Sie selbst damit arbeiten.

Kostenloses Info-Gespräch vereinbaren

Häufige Fragen

Ist DISG dasselbe wie DiSG®?

Die Buchstaben sind dieselben, das Verfahren ist es nicht zwingend. DiSG® mit kleinem i und dem R im Kreis bezeichnet die Linie, die über Inscape Publishing zu Wiley führt. Andere Anbieter bauen eigene Fragebögen auf demselben freien Modell.

Was ist das persolog® Persönlichkeits-Modell, und wie basiert es auf DISG?

Es ist ein Fragebogen auf Grundlage der vier Verhaltensdimensionen, die William Moulton Marston 1928 beschrieben hat. Diese Theorie ist frei, jeder darf einen Fragebogen darauf bauen. persolog® arbeitet dabei mit der Zwangswahl der zweiten Generation und wertet in drei Diagrammen aus. Den Namen DiSG® führt seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2010 der Inhaber der Marke DiSC®, heute John Wiley & Sons; das persolog®-Produkt heißt seit 2008 persolog® Persönlichkeits-Profil.

Ist das persolog® Persönlichkeits-Profil dasselbe wie DiSG®?

Nein. Beide bauen auf demselben freien Modell von Marston auf, es sind aber verschiedene Fragebögen. Das persolog®-Verfahren arbeitet mit der Zwangswahl der zweiten Generation. Die Rechte am Namen DiSG® liegen seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2010 beim Inhaber der Marke DiSC®, heute John Wiley & Sons; persolog® vertreibt sein Verfahren seit 2008 unter eigenem Namen.

Was ist der Unterschied zwischen persolog® und Everything DiSG®?

Der Fragebogen und das Ergebnis. persolog® arbeitet mit der Zwangswahl: Sie wählen je Gruppe aus, was am ehesten und was am wenigsten passt, und erhalten drei Diagramme. Everything DiSG® fragt auf einer fünfstufigen Skala, stellt bei uneindeutigen Antworten zusätzliche Fragen und liefert einen Punkt im Kreis mit einem Bericht, dessen Seiten aus den eigenen Antworten formuliert sind. Das Modell dahinter, die vier Stile nach Marston, ist bei beiden dasselbe.

Ist persolog® ein DiSG®-Test?

persolog® wirbt mit dem Begriff DISG, führt sein Produkt aber seit 2008 als persolog® Persönlichkeits-Profil. Die Marke DiSG® gehört seit dem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2010 zum Inhaber der Marke DiSC®, heute John Wiley & Sons. Wer Everything DiSG® sucht, erkennt es an der Schreibweise mit kleinem i, am Zusatz Everything und an einem autorisierten Anbieter.

Ich bin persolog®-zertifiziert. Was bringt mir eine DiSG®-Zertifizierung?

Die Modellkenntnis nehmen Sie mit, die vier Stile sind dieselben. Neu sind das Frageformat, die Auswertung als Punkt im Kreis und die Berichte, die aus den Antworten jeder Person entstehen. Nach der Zertifizierung verschicken Sie Everything DiSG®-Profile selbst über EPIC und arbeiten in Workshops mit den Originalberichten. Inhalte, Termine und Kosten stehen auf der Seite zur DiSG®-Zertifizierung.

Ist mein altes Classic-Profil jetzt wertlos?

Nein. Für das, wofür es gemacht wurde, bleibt es gültig, und die Gespräche, die damit geführt wurden, verlieren ihren Wert nicht. Für neue Entwicklungsarbeit lohnt eine Messung mit der dritten Generation, weil die Berichte auf die Person zugeschnitten sind.

Ich arbeite als Trainerin mit der zweiten Generation. Was heißt das für mich?

Sie können wechseln. Der Zugang führt über die Zertifizierung; danach erstellen Sie Profile über Ihr eigenes EPIC-Konto und arbeiten mit den Berichten der dritten Generation.

Woran erkenne ich im Fragebogen, welche Generation ich vor mir habe?

Müssen Sie aus Gruppen von vier Begriffen auswählen, was am ehesten und was am wenigsten zutrifft, ist es die Zwangswahl der zweiten Generation. Bewerten Sie jede Aussage einzeln auf einer Skala, ist das ein normatives Verfahren; Everything DiSG® arbeitet so. Ob der Bogen zusätzlich adaptiv nachfragt, merken Sie nur, wenn Sie selbst Zusatzfragen bekommen, und das trifft etwa jede vierte Person. Sicherheit gibt Ihnen deshalb nicht das Antwortformat allein, sondern der Produktname Everything DiSG® und der Anbieter.

Ich habe nur noch alte Berichte im Schrank. Woran erkenne ich die Generation?

Am Ergebnisbild auf den ersten Seiten. Sehen Sie Kurven über vier Skalen, oft mit zwei Linien und einer Zahlenreihe, halten Sie die zweite Generation in der Hand. Sehen Sie einen Punkt in einem Kreis, mit Schattierung und Begriffen am Rand, ist es die dritte. Den Fragebogen brauchen Sie dafür nicht mehr.

Sie wollen wissen, welche Generation bei Ihnen im Einsatz ist?

Bringen Sie im kostenlosen Info-Gespräch ein bestehendes Profil mit. Wir ordnen ein, woher es stammt und was es kann, und schlagen den passenden Weg vor: vom Workshop mit einem ersten Team bis zur eigenen Zertifizierung.

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disgprofil.eu ist Ihr Everything DiSG® Partner im DACH-Raum.

Porträtfoto von Philipp Kaiblinger

Philipp Kaiblinger · Autor

Philipp Kaiblinger ist Geschäftsführer von disgprofil.eu und planspielzentrum.eu. Seine Aufgabe: weltweit führende Lernsysteme für Organisationen einfach anwendbar machen — von Everything DiSG® bis zu Businesssimulationen.

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