Konflikte sind ein unangenehmer, aber unvermeidbarer Teil jedes Arbeitsalltags. Sie können einerseits zwar die Unternehmenskultur lähmen, andererseits können durch produktive Konflikte auch Problemlösung und Innovation innerhalb eines Teams gefördert werden. Daher ist es sinnvoll, sich als Führungskraft eingehend mit den bestehenden Konflikten von MitarbeiterInnen, gemeinsamen Ansätzen und Verbesserungsmöglichkeiten zu befassen.

Konflikte können sich in vielen verschiedenen Situationen zeigen – leider sind die meisten von ihnen destruktiv und in einigen Fällen sogar toxisch für das Unternehmensklima. Mit großer Wahrscheinlichkeit stoßen Sie im Laufe Ihrer Karriere mehrmals auf destruktives Konfliktverhalten wie passive Aggression, Tratsch, Abblocken oder übertriebener Kritik an anderen Menschen. Wahrscheinlich erkennen Sie sich aber auch in der einen oder anderen Verhaltensweise wieder, denn wir alle legen sie an den Tag. Genau diese Verhaltensweisen führen jedoch zu einem erheblichen Risiko an unserem Arbeitsplatz, da sie sich letztendlich auf die Leistungen und Ergebnisse eines Unternehmens auswirken. Im schlimmsten Fall können Konflikte zu Burnout, Mobbing und Kündigungen von MitarbeiterInnen führen und erhöhen damit die Fluktuation in Unternehmen.

Wenn aus einem destruktiven Konflikt Drama wird

Zumeist ist uns nicht einmal bewusst, warum wir in Konfliktsituationen so destruktiv handeln – manchmal scheint es so, dass Konflikte das Schlimmste im Menschen hervorzurufen scheinen. Natürlich haben wir alle plausible und treibende Motive, warum wir diese Verhaltensweisen abrufen, aber in der Hitze des Gefechts ist es für die meisten von uns unglaublich schwierig, darüber bewusst zu reflektieren. Diese destruktiven Konfliktverhaltensweisen liegen in unserem Unterbewusstsein. Unsere destruktiven Reaktionen sind im Allgemeinen eine Reaktion auf tiefere, kompliziertere Gedanken oder Emotionen, die wir während eines Konflikts spüren. Ebendiese Reaktionen (wie das Herabsetzen unserer Mitmenschen oder unangebrachter Sarkasmus) sind für uns einfacher zu verarbeiten und zu entfesseln, als in der akuten Situation über unsere tieferen Motivationen und Emotionen dahinter nachzudenken.

„Drama“ ist daher vielleicht das am häufigsten mit destruktiven Konflikten am Arbeitsplatz verbundene Wort – aber nur eine der vielen destruktiven Verhaltensweisen, die die Unternehmenskultur zerstören können. Jede Verhaltensweise für sich und in Maßen wird noch keinen tiefen Einfluss auf die Kultur eines Teams haben. Wenn diese toxischen Verhaltensweisen jedoch nicht überprüft und reguliert werden, kann dies im Laufe der Zeit zu schwerwiegenden Problemen führen, die das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen gefährden, die Produktivität mindern und im schlimmsten Fall zu Mobbing und Burnout führen können. 

Wie kann Ihnen Everything DiSG® Productive Conflict helfen?

Everything DiSG® Productive Conflict erklärt verschiedene destruktive Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, einschließlich des Dramas, je nach individuellem DiSG®-Stil. Andere toxische Verhaltensweisen, die im Profil beschrieben werden, sind beispielsweise Tratsch, Sarkasmus, passive Aggression und Abwehr, um nur ein paar zu nennen.

Woran können Sie diese Verhaltensweisen in Ihrem Team erkennen?

  • Tratsch: Regelmäßige Unterhaltungen über private Angelegenheiten wie Gesundheit, Beziehungen oder Familienangelegenheiten von anderen MitarbeiterInnen.
  • Sarkasmus: Spott oder Hohn gegenüber KollegInnen, deren Verhalten, ihrer Arbeit oder gar ihres Aussehens.
  • Passive Aggressionen: Negative Gefühle werden auf subtile oder indirekte Weise ausgedrückt. Dazu gehören z.B. Pseudohumor, das Abwälzen von Schuld oder Trotzverhalten.
  • Abwehrhaltung: Ängstlichkeit angesichts von Kritik und daher „mauerndes“ Verhalten in der Kommunikation. Kann sich z.B. auch in Widerwillen äußern.

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Dies ist zwar nur ein kleiner Auszug aus der Liste der destruktiven Verhaltensweisen, die im neuen Everything DiSG® Profil Productive Conflict aufgeführt sind, er hilft Ihnen jedoch dabei, die unterschiedlichen toxischen Reaktionen von Menschen auf Konflikte, insbesondere am Arbeitsplatz, zu erkennen. Sobald wir unsere eigenen Verhaltensweisen erkennen können, die Konflikte auslösen, können wir uns selbst aktiv daran beteiligen, die Konfliktsituation neu zu gestalten und eine gesündere und produktivere Reaktion wählen.

Everything DiSG® Profil Productive Conflict unterstützt Sie und Ihr Team dabei, dass destruktive Konfliktsituationen schon bald der Vergangenheit angehören.

Hier schreibt DiSG® Mastertrainer Karl Kaiblinger über interessante Aspekte, Anwendungsgebiete und Erfolge des weltweit genutzen Persönlichkeitsprofils DiSG®.

DiSG Personalauswahl Spezialistin Mag. Nina Nadlinger

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